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Die Dorfanlage ist vom Ursprung eine wendische Siedlung, deren Dorfkern als Rundling in Hufeisenform angelegt ist. Die Kirche entstand im 12. Jahrhundert, während der Anbau des heutigen Kirchturms 1860 erfolgte.Während die älteste nachweisbare Besiedelung 4000 Jahre zurückliegt, wird Hanum erstmals 1315 urkundlich erwähnt. Bereits 1732 gab es den ersten Schulmeister im Ort. |
Die im Jahre 1850 gebaute Windmühle mahlte bis 1927 das Korn für die Bauern. 1858 konnten die Kinder im neu gebauten Schulhaus die Schule besuchen. Die Kleinbahn, die noch bis 1961 Personen und Güter transportierte, entstand 1911. Ein wesentlicher Fortschritt bedeutete die Einweihung der Ortswasserleitung 1939. Hanum lag direkt an der Ost-West-Grenze. Ein Gedenkstein erinnert an die Grenzöffnung am 9. November 1989. Mit der Wende hat sich das äußere Erscheinungsbild des Ortes sehr positiv entwickelt. Dazu tragen nicht zuletzt die erneuerten Straßen und Bürgersteige bei.