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 Nettgau

Gemeinde Nettgau

 

Nettgau Wendischbrome und Gladdenstedt lagen an der ehemaligen Zonengrenze zu Westdeutschland.
Die ehemalige Feldmark Messin wurde 1420 zu den beiden Dörfern Nettgau und Wendisch-brome gelegt. Von Messin waren noch im Jahre 1664 und 1668 Backofentrümmer sichtbar.
Im Jahre 1538 gab Fritz VII. auf Brome acht Kolonisten die Erlaubnis, Nettgau wieder aufzubauen, nachdem es 1529 an das Kloster Diesdorf versetzt wurde. 1665 war die alte Dorfstätte durch starke Eichen gekennzeichnet.
Wendischbrome lag 1420 wüst, wurde aber 1538 in der alten wendischen Rundform wieder aufgebaut und die Feldflur durch die Hälfte der Wüstung Messin vergrößert.

Der Ort Gladdenstedt lag noch im Jahre 1693 wüst und wurde später wieder aufgebaut. Durch die Lage dieser drei Ortschaften nahe Mauer und Stacheldraht mit Minen, Selbstschußanlagen und ständiger Bewachung war das persönliche Leben und die Entwicklung insgesamt sehr eingeschränkt. Viele Häuser waren unbewohnt und besonders Wendischbrome glich allmählich einem Geisterort. Zieht man heute den Vergleich, so können wir sagen, daß sich mit der Wende hier blühende Landschaften entwickelt haben, eingebettet in eine unberührte Natur, ideal für Radfahrer und Wanderfreunde.
Im Jahr 2001 hat ein modernes Spanplattenwerk seine Produktion aufgenommen.

 

 

 

 

 

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